Oliver

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Hast du Vorbilder, wenn ja welche?

Kunstgeschichtlich gehören zahlreiche Maler und Grafiker der Renaissance zu meinen Vorbildern. Unter ihnen sind insbesondere Vittore Carpaccio, Albrecht Dürer, Sandro Botticelli, Giorgio da Castelfranco und Giovanni Bellini zu nennen. Auch Caravaggio und Goya haben mich immer wieder beeinflusst. Im Bereich der Tattoo-Kunst faszinieren mich die originellen und oft witzigen Ideen von Susanne König, die auf den Linien des Körpers basierenden geometrischen Formen von ROXX oder Nazareno Tubaro oder die experimentellen Collagen von Xoil und viele andere. Aber auch die Tätowiererinnen und Tätowierer von Hamburg City Ink zählen zu meinen Vorbildern, da ich von ihnen viel lerne und sie wirklich tolle Arbeiten machen.

Welche Stilrichtungen begeistern dich am meisten?

Da gibt es viele! Dotwork, Neo Traditional, Experimental, Blackwork, Realism, Japanese Tattooing oder Black and Grey: mein Ziel ist es, mich zwischen den Stilen bewegen und diese kombinieren zu können, denn letztlich sind sie alle faszinierend und bieten viele Möglichkeiten.

Wie bist du zu HCI® gekommen?

HCI® habe ich zunächst als Kunde entdeckt und bin sehr glücklich mit meinem Sleeve-Tattoo. Durch die tolle Atmosphäre und das nette Team war schnell klar, dass ich hier meine seit Längerem geplante Ausbildung zum Tätowierer beginnen möchte.

Beschreib uns doch bitte kurz deinen künstlerischen Weg:

Meine zeichnerische Leidenschaft begann schon als kleiner Junge, als sich meine Eltern weigerten, mir die begehrten He-Man-Actionfiguren zu kaufen, die damals in meinem Freundeskreis das unübertroffene Spielzeug waren. Da habe ich die Figuren gezeichnet, ausgeschnitten und auf Pappe geklebt. In der Jugend habe ich mich dann unglaublich für Fantasy-Illustrationen begeistert und weiterhin viel gezeichnet. Nach der Schulzeit studierte ich an der Kunstakademie Düsseldorf Malerei und nahm wichtige Anregungen auf von Künstlern wie Siegfried Anzinger, Jörg Immendorf oder Peter Doig. Durch einige Illustrationsaufträge konnte ich feststellen, dass die Bildlösungen, die man mit Kunden gemeinsam findet oder bespricht, für mich am reizvollsten und gewinnbringendsten sind. So hat mich mein Weg, über zahlreiche Etappen, endlich zum Tätowieren geführt.

Am liebsten zeichne ich..

… täglich, egal wo, egal wie.

Deine persönliche Herausforderung beim Tätowieren ist:

Ich freue mich, wenn ich die Erwartungen und Wünsche der Kunden voll erfüllen oder sogar übertreffen kann. Dafür versuche ich mich täglich weiterzuentwickeln und widme mich dieser wundervollen Arbeit mit ganzer Kraft.

Galerie

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