Thomas

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Hast du Vorbilder, wenn ja welche?

Künstlerisch habe ich tatsächlich keine wirklichen Vorbilder außer die alten Meister wie Sailor Jerry und Christian Warlich, die der Grund dafür sind, dass tätowiert sein heute überhaupt akzeptiert ist. Einen aktuellen Tätowierer hype ich nicht, da ich keiner dieser Tattoo-Szene Typen bin, sondern einfach meine Arbeit als Handwerker bzw. Dienstleister erledige. Solide eben 🙂

Dennoch gibt es da zwei Tätowierer, die für meine berufliche Entwicklung sehr wichtig waren.

Zum einen Christian Hensen, der mir beigebracht hat richtig für Tätowierungen zu zeichnen und meinen eigenen Flow zu finden. Christian hat mir schon früh eingetrichtert, bei diesem Job niemals den Bezug zum Kunden zu verlieren, seine Wünsche zu respektieren und ihm bei diesem doch sehr intimen Vorgang des Tätowierens ein gutes Gefühl zu geben.

Und zum zweiten Daniel Gosinski, der mir bei meinen Guestspots gezeigt hat, durch welche Technik man deutlich bessere Ergebnisse erzielen kann und er hat mir gezeigt was WORK HARD wirklich bedeutet.

Welche Stilrichtungen begeistern dich am meisten?  

Blackwork und Classic (Traditional).

Der Grund dafür ist ganz einfach, das absolut wichtigste für Tätowierungen ist immer die Haltbarkeit! Diese erreicht man durch dicke stabile Linien, harte Schattierungen und viel Schwarz und Kontrast. Also alles was Blackwork und Traditional auszeichnet und seit Jahrhunderten erprobt ist!

Wie bist du zu HCI® gekommen?

Internet und der Bekanntheitsgrad.

Beschreib uns doch bitte kurz deinen künstlerischen Weg:

Meine Ausbildung im Metallhandwerk legte den Grundstein für mein genaues Arbeiten und die Perfektion die ich von mir selber erwarte.

Meine Ausbildung zum Tätowierer begann ich 2011 bei IMMER UND EWIG.

Später arbeitete ich bei FREESTYLE TATTOO und TINTENKUNST TÄTOWIERUNGEN.

Am liebsten zeichne ich…

Klassisch tradionelle Tätowierungen, was sich keinesfalls nur auf bestimmte Motive bezieht, wie es viele denken! Wenn man es verstanden hat, kann man ALLES traditionell umsetzen!

Wichtig ist mir dabei, dass man schon bei der Zeichnung erkennt, dass die Tätowierung auf ewig stabil bleiben wird. Und vor allem, dass sie nicht von einem dahergelaufenem Kunststudent stammt, sondern auch handwerklich gut durchdacht ist.

Deine persönliche Herausforderung beim Tätowieren ist:

Das ist sehr einfach zu beantworten. Ich möchte, dass meine Arbeiten nach 20 Jahren Sonne und Leben annähernd aussehen wie nach 20 Tagen! Ob mir das gelingt, wird sich in einigen Jahren zeigen 😉

Ansonsten arbeite ich nach dem Grundsatz, CLEAN AND SOLID oder um es einfach zu sagen KLAR UND DEUTLICH.

Stile:

Allrounder, Blackwork, Old School, Polynesian

Galerie

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